Verwandte Beiträge
Web News
-
Fernsehkritik - Folge 44 online
-
Wikileaks im Visier des US-Militärgeheimdiensts
-
Schäuble: EWF Nothilfe für Schuldenstaaten
-
Spekulationsblasen in Geschichte und Gegenwart
-
EU plant Internetsperren
-
Mehr Geburtsfehler in Falluja - Im Irakkrieg wurde Uranmunition verwendet
-
Außenpolitischer Ausschuss des US Repräsentantenhauses für Armenien-Resolution
-
Wahlen im Irak - Libanesische Verhältnisse
-
Lehrstellen-Bewerber - Firmen klagen über Gammel-Azubis
-
Überschuss-Liquidität als Inflationsgefahr
-
FDP-Politiker: Ursache der Krise liegt im Geldsystem
-
Fernsehkritik Folge 42
-
Fernsehkritik Folge 41
-
Fernsehkritik Folge 40
-
Zensur zur Besiegelung der Diktatur
-
Zustand des US-Bankensektors weiter bedrohlich
-
Bankenkrise - Neue Milliardenpleite in den USA
-
Haiti - Obamas Militärputsch
-
Massenmedien und Massenmanipulation
-
US-Banken verbieten Barabhebung
Letzte Kommentare
- Völkermord vergessen - Armenier entsetzt...
"erman" schreibt DUMMSINN. Er weiß es als vorgegebenes nachplappernder Staatstür... - Wichtig! Ein Appell an alle!
Warum so zurückhaltend mit einem Hinweis auf den Erwerb physischen Goldes und /o... - Depression
Ihre Vorschläge in allen Ehren. Leider erwähnen Sie nicht die Wurzel allen Übels... - Eiszeit - K.O. für den Souverän - den Bü...
Lieber Herr Bachmann, Sie können die Werte bei der Währungsreform von 1/2 auch s... - Das Zeitgeist-Movement - ein Weg aus der...
Schönes Interview, die ganzen Filme die das Zeitgeist Movement widerlegen wollen... - Der Plan der Eliten - eindeutige Zitate
In der Balfour-Deklaration vom 2. November 1917 erklärte sich das Vereinigte Kön...
Weblink Empfehlung
-
VideoGold
1. freies Videoportal | Online Filme und vieles weitere aus freien Quellen kostenlos und legal anschauen.
| Gefälschte Wirtschaftsdaten |
|
|
| Geschrieben von: Wolfgang Jung, Luftpost Kaiserslautern |
| Donnerstag, 20. August 2009 um 21:41 Uhr |
|
Gefälschte WirtschaftsdatenVon Paul Craig Roberts, INFORMATION CLEARING HOUSE, 12.08.09 Letzten Freitag lautete eine Schlagzeile bei Bloomberg.com (einer US-Website für Wirtschaftsnachrichten): US-Aktien legen zu, US-Bundesanleihen weniger gefragt, weil die Arbeitslosenquote sinkt! Schauen wir uns doch einmal den behaupteten Rückgang der Arbeitslosenquote etwas näher an! Glauben Sie, dass die US-Autoindustrie im Juli mitten in der GM-Pleite trotz des Ausverkaufs und der Schließung ganzer GM-Produktionsbereiche und des Bankrotts vieler GM-Zulieferer 28.000 neue Jobs geschaffen hat? Sie glauben das nicht? Das Bureau of Labor Statistics / BLS (das Amt für Beschäftigungs-Statistik des US-Arbeitsministeriums) hat das aber doch berichtet! (Informationen zum BLS) Die 28.000 neuen Arbeitsplätze wurden durch "saisonale Berichtigungen" geschaffen. Der Juli ist der Monat, in dem das BLS immer "Berichtigungen" vornimmt, um die bei der Umstellung der Produktion auf neue Modelle stattfindenden vorübergehenden Entlassungen von Automobil-Arbeitern (für die Statistik) saisonal abzumildern. In diesem Jahr hat es jedoch kaum Produktionsumstellungen gegeben, aber die (geschätzten) saisonalen Berichtigungen (der Arbeitslosenstatistik) wurden trotzdem vorgenommen. Bei den Anpassungen wird auch die Situation der während der Umstellung der Autoproduktion teilweise pausierende Zulieferindustrie berücksichtigt. (Die normalerweise nach der sommerlichen Produktionspause wieder eingestellten Arbeiter der Automobilindustrie wurden "statistisch" erfasst, obwohl es in diesem Jahr kaum Wiedereinstellungen gegeben hat.) Weitere "Phantom-Arbeitsplätze" wurden durch das "Geburts- und Todesmodell" (ein statistisches Verfahren) kreiert. In der Beschäftigungs-Statistik werden die Zahlen der Neueinstellungen bei Firmengründungen und der Entlassungen bei Firmenpleiten nur geschätzt. Gescheitere Firmen melden die Zahl der Entlassenen – der "Toten" – nicht, und die bei Firmengründungen geschaffenen neuen Jobs – die "Geburten" – werden in der Statistik nicht wirklich erfasst. Die Regierung schätzt diese Zahlen, aber die Schätzungen beziehen sich hauptsächlich auf Wachstumsperioden, nicht auf Zeiten der Rezession. Deshalb wird bei Wirtschaftsabschwüngen die Zahl der "Geburten" meist überschätzt und die Zahl "Toten" immer unterschätzt. Die Arbeitslosenstatistik wurde auch dadurch "geschönt", dass Langzeitarbeitslose nicht mehr mitgezählt werden. Erinnern Sie sich daran, dass seit der Clinton-Regierung die entmutigten, länger als ein Jahr arbeitslosen Menschen nicht mehr statistisch erfasst werden. Die Länge des gegenwärtigen Abschwungs bedeutet, dass Kurzzeitarbeitslose, die jetzt noch mitgezählt werden, schon bald zu Langzeitarbeitslosen mutieren, die einfach aus der Statistik verschwinden, damit die "bereinigte" Arbeitslosenquote sinkt. Offizielle Statistiken können viele Verzerrungen aufweisen. So basieren zum Beispiel die Schätzungen zur Industrieproduktion auf dem Stromverbrauch. Ungewöhnlich heißes Wetter, das alle Klimaanlagen auf Hochtouren laufen lässt, ruft in der Statistik eine Zunahme der Industrieproduktion hervor. Kühles Wetter in den Sommermonaten reduziert den Stromverbrauch und signalisiert damit einen angeblichen Rückgang der Industrieproduktion. Gestiegene Umsätze im Einzelhandel können auch durch eine steigende Inflation verursacht werden. Auch eine Zunahme des erfassten Bruttoinlandsprodukts kann das Ergebnis einer unterschätzten Inflationsrate sein. Andere Verzerrungen entstehen durch Vergleiche mit vergangenen Jahren. Heute werden nicht mehr länger zurückliegende Spitzenwerte zum Vergleich herangezogen, sondern eher die schlechten Ergebnisse aus der jüngeren Vergangenheit. Damit lässt sich der tatsächliche Niedergang abflachen, und die Verhältnisse scheinen besser zu sein, als sie tatsächlich sind. Mit gefälschten Wirtschaftsdaten wird uns eine Erholung der Wirtschaft vorgegaukelt, um Leute wieder auf den Aktien- und Immobilien-Markt zu locken, damit sie auch noch den Rest ihres Reichtums verspielen. (Luftpost Kaiserslautern hat den Artikel komplett übersetzt und mit Erläuterungen in Klammern und Hervorhebungen im Text versehen. Informationen über den renommierten US-Publizisten Paul Craig Roberts) (Quelle: Luftpost Kaiserslautern) |








Der US-Publizist Paul Craig Roberts hält die behauptete Erholung der US-Wirtschaft für eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit.