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Terrorized into being sheeple
| Israel kann die Existenz des ersten Holocaust nicht länger verleugnen |
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| Geschrieben von: Jakobus Dorloff |
| Mittwoch, 10. Februar 2010 um 00:30 Uhr |
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Während Isreal diese Woche dem zweiten Völkermord des 20. Jahrhunderts gedachte, war ich in der Gulbenkian Bibliothek in Jerusalem und hielt gedruckte und handgeschriebene Orginaldokumente von Opfern des ersten Holocaust dieses Jahrhunderts in den Händen. Es war ein merkwürdiges Gefühl. Die Armenier nahmen an den offiziellen israelischen Feierlichkeiten nicht teil, welche an die 6 Millionen jüdischen Opfer erinnerten, die von den Deutschen zwischen 1939 und 1945 ermordet wurden. Möglicherweise weil Isreal sich offiziell weigert anzuerkennen, dass die 1,5 Millionen toten Armenier zwischen 1915 und 1923, Opfer eines türkischen Holocaust waren. Diplomatische Verbindungen zwischen Israel und der Türkei, sowie militärische Beziehungen sind, oder waren, wichtiger als Völkermord. George Hintlian, Historiker und prominentes Mitglied der armenischen 2.000-Seelen Gemeinde in Jerusalem, zeigt auf Plakate, einige Meter neben dem 1.500 Jahre alten armenischen Kloster, die für die armenische Gedenkfeier am 24. April werben. Alle, bis auf eines, wurden verunstaltet, heruntergerissen von den alten Mauern oder, zumindest in einem Fall, mit hebräischen Graffitis besprüht. "Vielleicht stört es sie, dass es noch einen Völkermord gab.", erzählte mir George. "Das sind Dinge, die wir uns nicht erklären können." Mehr als 70 Mitglieder von Georges Familie wurden in den Gemetzeln und Todesmärschen 1915 ermordet - als deutsche Offiziere Augenzeugen dieses Systems der Exikutionen wurden, der Deportationen mit Zügen in Cholera Lager und den Ermordungen durch Erstickungen in Rauch-Zellen - den ersten Gaskammern auf der Welt. Einer der Augenzeugen, der deutsche stellvertretende Botschafter in Erzurum, Max von Scheubner-Richter, wurde später Freund und einer der engsten Berater Hitlers. Es ist nicht so, dass es keine Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Holocaust gibt. Aber die Zeiten, sie ändern sich. Seit dem die Türkei angefangen hat sich gegen Israels Abschlachten von Palästinensern in Gaza, vor einem Jahr, zu äußern, haben prominente israelische Personen plötzlich den Völkermord an den Armeniern wiederentdeckt. Wer sind die Türken schon, sich über Massenmord aufzuregen? Hat da jemand 1915 vergessen? Für George und seine Landsleute - alles in allem 10.000 Armenier in Israel und im besetzten Westjordanland, 4.000 von ihnen haben israelisch Pässe - hatten sie ihn wirklich bis zum Gaza Krieg vergessen. "1982 wurden die Armenier, zu einer Holocaust Konferenz in Jerusalem, außen vor gelassen", sagte er. "Für drei Jahrzehnte wurde im israelischen Fernsehen keine Dokumentation über den Volkermord an den Armeniern gezeigt, weil das die Türken angegriffen hätte. Dann plötzlich, im letzten Jahr, haben wichtige Israelis gefordert, dass eine Dokumentation ausgestrahlt werden solle. Dreißig Parlamentarier unterstützten uns. Wir hatten immer Yossi Sarid von Peace Now hinter uns, doch jetzt waren es auch Israelis aus dem rechten Flügel." Maariv und Yediot Ahronot fingen an, den Völkermord an den Armeniern zu erwähnen und George Hintlian kam ins israelische Fernsehen, zusammen mit Danny Ayalon - der Außenminister, der den türkischen Botschafter demütigte, indem er ihn tiefer als sich selbst auf einem Sofa sitzen ließ - und dem Parlamentssprecher Reuven Rivlin, der sagte, dass Israel dem Völkermord an den Armeniern jedes Jahr gedenken sollte. Die israelische Presse nannte den Völkermord nun einen "Shoah" (hebräisch für "große Katastrophe", "Unheil", oder auch "Holocaust") - dasselbe Wort, welches sie auch für den jüdischen Holocaust benutzen. Wie George es richtigerweise bemerkte: "Wir wurden hochgestuft." Dieses Stück an dreister Scheinheiligkeit ging nicht ungesehen an Yossi Sarid vorbei, der beschrieb, wie wenige Monate nachdem Recep Tayyip Erdogan den Gaza Krieg verurteilte, "eine wichtige israelische Persönlichkeit mich anrief und folgendes sagte: 'Jetzt musst du zum Gegenschlag, gegen die Türken ausholen und sie für die Verbrechen, die sie in dem Genozid an den Armeniern begangen haben, verurteilen. Du, Yossi, hast das Rechts dazu...'" Sarid war erschüttert. "Ich war erfüllt von Abscheu und mir war kotzübel", schrieb er im Haaretz. "Die Person, die mich angerufen hatte, war ein Paradebeispiel des miesen Israelis, der schändlicherweise an forderster Front derer gestanden hatte, die den armenischen Holocaust verleugneten." Aber jetzt hört man "Neue Töne" - Sarids Ausdruck - in Jerusalem: "Die Türken sind die letzten, die das Recht haben uns etwas über Ethik zu erzählen." Die gute Seite an dieser qualvollen Debatte ist, dass einer der führenden israelischen Holocaust Experten - zum Zorn des damaligen Außenministers (heute Präsidenten) Shimon Peres - tapfer darauf bestand, dass das Massaker an den Armeniern zweifellos ein Genozid gewesen war. Zehntausende Israelis haben immer dasselbe geglaubt, einige hunderte werden am 24. April bei der armenischen Gedenkfeier erwartet und die meisten Isrealis bezeichen den Völkermord an den Armeniern als "Shoah" anstatt als Massaker, wie bisher von der politischen Elite bevorzugt wurde. Die außergewöhnlichste Situation der Ironie jedoch ereignete sich, als die armenische und die türkische Regierung im letzten Jahr überein kamen, die diplomatischen Beziehungen wieder aufleben zu lassen und den armenischen Holocaust durch eine gemeinsame wissenschaftliche Untersuchung beleuchten zu lassen, die dann entscheiden soll, ob es einen Genozid gegeben hat oder nicht. Als der israelische Professor, Yair Oron von der Open University of Israel sagte, "Ich befürchte, dass Länder nun zögern könnten, den Genozid an den Armeniern anzuerkennen. Sie werden sagen: 'Warum sollen wir für die Anerkennung einstehen, wenn die Armenier selbst nachgegeben haben?' Die Anerkennung des Völkermordes an den Armeniern ist eine höchst ethische und lehrreiche Handlung. Wir in Israel sind dazu verpflichtet ihn anzuerkennen." Der amerikanisch-armenische UCLA (University of California Los Angeles) Professor, Richard Hovannisian fragte: "Würden die jüdischen Bürger dazu bereit sein die Gedenken an den Holocaust zuliebe der guten diplomatischen Beziehungen mit Deutschland, aufzugeben, wenn Deutschland diese Forderung stellen würde?" George Hintlian beschreibt das armenisch-türkische Abkommen, das bis heute noch nicht von beiden Seiten ratifiziert wurde, als "wie ein Erdbeben". Wir gingen zusammen, am kühlen Abend, durch das dunkle Innere des großen armenischen Klosters von Jerusalem, mit seinen Ikonen und Kerzen. George öffnete einen Raum, um eine versteckte Treppe zugänglich zu machen, die Priester für eine geheime Woche hinaufgeschlichen waren, während Eindringlinge Jerusalem durchquerten. An diesem feuchten und andächtigem Ort, saß häufig Ronald Henry Amhurst Storrs, der Gouverneur des britischen Mandats in Jerusalem, um darüber zu sinnieren, was er "den Ruhm und die Misere eines Menschen" nannte. Für tausende Armenier war es hier eine klägliche Situation. Fast 15.000 lebten bis 1948 in Palästina, viele von ihnen Überlebende des ersten Holocaust. Aber 10.000 dieser Armenier teilen dasselbe Schicksal, wie die palästinensischen Araber, geflohen oder vertrieben, von ihrem Zuhause, durch die Armee des neuen israelischen Staates. Die meisten verloren ihre Geschäfte in Haifa und Jaffa, viele von ihnen baten um Asyl - das zweite mal - in Jerusalem. Einige setzten über nach Zypern, wo sie das dritte mal enteignet wurden, diesmal durch die türkische Invasion 1974. Wie George es niedergeschlagen formulierte: "Heute sind 6.000 Armenier Bewohner Jerusalems und des Westjordanlands. Sie können nicht reisen und sie zählen als armenische Palästinenser. Für die israelische Bürokratie sind sie Palästinenser." George selbst ist der Sohn von Garbis Hintlian, der den Todesmarsch von seiner Heimatstadt Talas in Cappadocia, als 17-jähriger, überlebte. "Wir verloren meinen Onkel - mein Großvater wurde vor seinen Augen zu Tode geprügelt." Nach dem Waffenstillstand von 1918, arbeitete er für die Briten und beschaffte Beweismaterial für die aufgenommenen (aber auch schnell wieder eingestellten) Prozesse von Konstantinopel, gegen türkische Kriegsverbrechen, die aber im Endeffekt keine Ergebnisse brachten. Doch welcher Segen, dass sich die Lage bisher noch nicht wieder geändert hat. Die Türkei und Israel sind wieder gute Freunde geworden. Yossi Sarid sieht voraus: "Lasst uns annehmen, das die Türkei ihre Verbindungen zu Israel erneuern wird. Und dann? Was dann? Werden wir dann auch unseren Beitrag zur Verleugnung des armenischen Holocaust erneuern?" Von Robert Fisk, Independent, freie Übersetzung: Jakobus Dorloff |








Kommentare
Das bestätigt meine Annahme. Du führst die Diskussion wirklich falsch. Links sind keine Argumente, sondern sollen Thesen und Annahmen stützen. Deine Thesen und Annahmen waren einseitig, ja man kann dies erkennen, ohne sich zig Links anzuschauen.
Ach, du will meine Argumente nicht zur Kenntnis nehmen, unterstellst mir aber gleichzeitig das ICH die Diskussion falsch führen würde?
Du bist ein Lallarsch!
Eine Überlegung von Martin Möller
Was ist die Ursache für den Fanatismus, mit dem gewisse Kreise die Aufnahme der Türkei in die EU betreiben? Um diesen Vorgang zu verstehen, sollte man die Beziehungen zwischen der Türkei und dem Judentum kennen. Der Gründer der modernen Türkei, der durchaus verdienstvolle Kemal Atatürk, entstammte nämlich der krypto-jüdischen Sekte der Dönmeh, welche von dem Pseudo-Messias Sabbatai Zwi um 1666 gegründet worden war. Diese auch unter dem Namen Sabbatianer bekannt gewordene Sekte infiltrierte die türkische Freimaurerei und hatte bereits vor dem Ersten Weltkrieg die Bewegung der Jungtürken vollständig in ihrer Hand. Auch der heutige türkische Spitzenpolitiker Gül ist dem Vernehmen nach Mitglied dieser Sekte. Dies wird in der Türkei besonders in islamischen Kreisen kritisch diskutiert.
weiter
nwo-satanismus.blogspot.com/.../...
Die hier genannte Sekte ist die treibende Kraft der NWO!
Du hast wenig Ahnung von Politik. Das türkische Milität z.B. ist fest in der Hand der Sekte der kryptojüdischen Sabbatianer/Frankisten.
Die leitenden Positionen des türkischen Staats waren damals ALLE mit kryptojüdischen Dönmeh / Sabbatianer/Frankisten besetzt. Schießlich hat das Netzwerk der kryptojüdischen Dönmeh (gedreht, umgedreht..) Sabbatianer/Frankisten die das Osamische Reich zerschlagen, eine Kulturrevolution durchgeführt und die heutige Türkei gegründet!
In der Türkei, speziell im Militär, gibt es massenhaft zionistische Freimaurer mit besten Verbindungen in die USA.
Vor Kurzem war zu lesen dass dies Erdogan stürzen wollen wiel er sich muslimischen Positionen annähert. Davos, Stuhlaffaire..usw..
Erdogan in Davos
video.google.com/.../
Du verstehst nicht wirklich - im Gegensatz zu Muslimen - um was es da geht!
Die kryptojüdische, zionistische Freimaurerei in der Türkei (und in Deutschland) wurde durch die kryptojüdischen Dönmeh (gedreht, umgedreht..) Sabbatianer/Frankisten überhaupt erst gegründet. Die Grauen Wölfe ebenfalls!
ask google:
War Helmut Kohl ein Frankist?
Die Freimaurer wollen die al Aksa Moschee auf dem Tempelberg sprengen.
Was sagen türkischen Muslime dazu?
Kemal Pascha und viele andere wie z.B. auch Solomon Rothschild (der angebl. der uneheliche Vater von Hitlers Vater sein soll) mit dem Illuminatenzeichen der "hidden hand"
picasaweb.google.com/.../...
Nochmal: Illuminatensysmbole in Musikvideos
www.vidoemo.com/.../
Junge Türken finden solche Zusammenhänge sehr interessant!
Die Illuminatenpyramide findet sich auch bei den NaZi(onisten) wieder. Z.B. im Grundriss vom KZ-Sachsenhausen:
picasaweb.google.com/.../...
Illuminatenpyramide als Handzeichen
picasaweb.google.com/.../...
Außerdem kannst Du in der kurzen Zeit die Inhalte der Links die ich gepostet habe garnicht aufgenommen haben. Lass Dir Zeit!
Ich will dir einreden, dass die Türkei (nicht nur crypto-jüdische Türken) Armenier gezielt vernichten wollte und es auch getan hat. Willst du daran zweifeln?
Was haben in Berlin lebende Deutsch-Türken mit dem von der Türkei begangenen Genozid im ersten Weltkrieg zu tun? Wir reden hier vom Verbrechen des Staates oder wirft dir jemand vor, Schuld am Holocaust zu haben? Das sind alles nur billige Ausreden.
Genau, ich scheife auf die Faken der Geschichte ab.
Du willst mir einreden das die Türken die Zerschlagung des Osmanischen Reiches wollten?
Du willst mir einreden das die Türken Israel gründen wollten?
Du willst mir einreden das die Türken eine blutige Kulturrevolution, lateinische Schrift, die Trnnung von Religionund Staat damals wollten?
Du willst mir einreden das die muslinischen Türken damals den krytojüdischenAlkoholiker Kemal Pasche als Oberhauptling wollten?
Nun, ich lebe in Bln-Kreuzberg, ich kenne viele Türken und auch Palästinenser.
Viele Türken sind hirngewaschene Nationalisten die so wenig Ahnung von der eigenen Geschicht haben wie die Deutschen.
Es erwachen aber immer mehr Türken, besonders die jungen die von der Schule zu irgendwelchen Holocaustgedenkstätten gekarrt werden. Die haben als Deutsch-Türken keine Lust sich die Schuld für den Holocaust an Juden und auch noch die Schuld für den Holocaust an den Armeniern andichten zu lassen.
Palästinenser und auch manche Türken verstehen arabisch (wegen dem Koran), sie haben fast alle Internetanschlüsse und seit langem Satelitenfernsehn. Die lesen völlig andere Texte, sehen andere Programme als hirngewaschene, teilweise saudumme deutsche Akademiker. Junge Türken stehen auf Hip-Hop und sie wissen was diese Symbole zu bedeuten haben.
www.vidoemo.com/.../
Die blicken die Wahrheit der Geschichte, die weltpolitische Lage im Gegensatz zu z.B. "Lehrern" voll und ganz.
Wer ist die "bildungsferne Schicht"?
Ich versuche dir (jemand der anderen zu wenig Grips zum Vorwurf macht) schon das dritte mal zu erklären, was du bei der Beurteilung dieses Themas falsch machst, und du schweifst immer wieder ab:
Zionisten HABEN eine beachtliche Rolle bei der Planung und Durchführung des A.G. gehabt. Was du nicht einsehen willst ist, dass die Ausführer des Genozids (Ein Teil des türkischen Volkes und die Türkei als Staat an sich)KEINE Opfer waren und sind. Zionistische und türkische Interessen waren die selben. BEIDE haben ihre Schuld und NICHT nur eine Gruppe. Das willst du nicht verstehen.
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