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| Tod in Dubai - Großbritanniens Erklärung ist durchzogen von Widersprüchen. Es ist an der Zeit reinen Wein einzuschenken! |
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| Geschrieben von: Jakobus Dorloff |
| Montag, 22. Februar 2010 um 22:37 Uhr |
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Tod in Dubai - Großbritanniens Erklärung ist durchzogen von Widersprüchen. Es ist an der Zeit reinen Wein einzuschenken! Von Robert Fisk, The Independent, 18. Februar 2010 Frei übersetzt von Jakobus Dorloff Verdunklung - das ist, worum es geht. Die Vereinigten Arabischen Emirate vermuten - wohlgemerkt, sie vermuten nur - das die europäische "Sicherheitszusammenarbeit" mit Israel eine Linie in die Illigalität überschritten hat, sodass britische Pässe (und die anderer EU Nationen) jetzt genutzt werden können, israelische Agenten in Golfstaten zu schicken, um Israels Feinde zu töten. Gestern, um 15:49 Uhr (Ortszeit Beirut; 13:49 Londoner Zeit), schellte mein libanesisches Telefon. Es war eine Quelle - eine hervorragende, ich kenn ihn, er sprach mit den Behörden in Abu Dhabi - die mir mitteilte, dass "die britischen Pässe echt sind. Sie haben Hologrammbilder und einen biomethrischen Fingerabdruck. Sie sind nicht gefälscht oder nachgemacht. Die Namen waren wirklich darauf. Wenn du ein Hologramm oder einen biometrischen Fingerabdruck nachmachen kannst, was bedeutet das?" Die Stimme - ich kenne den Mann und seine Geschichte sehr gut - wollte reden. "Es gibt 18 Leute, welche in die Ermordung von Mahmoud al-Mabhouh verstrickt sind. Neben den 11, die bereits benannt wurden , gibt es noch 2 Palästinenser, die verhört wurden und fünf weitere, darunter eine Frau. Sie war Teil des Teams, welches die Hotel-Lobby ausspähte." Zwei Stunden später kam auf meinem Beiruter Telefon eine SMS aus Abu Dhabi, die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, an. Es war dieselbe Quelle. "NOCH EINE SACHE," schrieb er in Großbuchstaben und fuhr in Kleinbuchstaben fort. "Der Kommandoraum der Operation war in Österreich (sic, eigentlich kann alles in diesem Bericht mit "sic" gekennzeichnet werden)... Das bedeutet, dass die Verdächtigen, als sie hier waren nicht direkt miteinander kommuniziert haben, sondern über den Kommandoraum, auf verschiedenen Leitungen, um zu verhindern, aufgespürt zu werden oder dass sie sich gegenseitig auffliegen lassen... Aber sie wurden aufgespürt und identifiziert, OK??" OK? Fragte ich mich. Meine Quelle ist sowohl aufgebracht, wie auch beharrlich. "Wir haben unsere Einzelheiten über die 11 benannten Leute an Interpol weiter gegeben. Interpol verbreitete diese Informationen an 188 Länder - aber warum hat Großbritannien nicht andere Nationen gewarnt, dass diese Leute in ihrem Namen Pässe nutzen?" Das war noch nicht alles. "Wir haben fünf Kreditkarten identifiziert, die diesen Personen zuzuordnen sind, alle in den Vereinigten Staaten ausgestellt." Der Mann wollte nicht die Nationalitäten der weiteren fünf Personen herausgeben - das macht nun zwei Frauen, welche in die Ermordung Herr Mabhouhs involviert waren. Er sagte, dass EU Länder mit den Vereinigten Arabischen Emiraten cooperieren, einschließlich dem Vereinigten Königreich. Aber "keines der Länder, mit denen wir sprachen, hatte Interpol über die Pässe, die in ihrem Namen benutzt werden, informiert. Warum nicht?" Die Quelle beharrte darauf, dass einer der Namen auf einem Pass - der Name eines Mannes, der jede Kenntnis über dessen Nutzung leugnet - damit, über das letzte Jahr, durch Asien (möglicherweise Indonesien) und EU Länder reiste. Die Emirate haben den Beweis dafür, dass ein Amerikaner im Juni 2006 mit einem britischen Pass einreiste, ausgestellt auf den Namen eines britischen Bürgers, der zu dieser Zeit in einem Gefängnis in den Emiraten einsaß. Die Emirate erheben auch die Anschuldigung, dass der Pass eines israelischen Agenten, der nach Jordanien geschickt wurde, um einen Hamas Führer zu töten, ein echter kanadischer Pass war, ausgestellt für einen Israeli mit doppelter Staatsbürgerschaft. Geheimdienste - die nach Auffassung dieses Korrespondenten häufig nicht sehr intellegent sind - nutzen schon lange falsche Pässe. Oliver North und Robert McFarlane bereisten den Iran, um sich um die Freilassung der amerikanischen Geiseln im Libanon zu bemühen, mit Pässen, die zuvor aus der irischen Botschaft in Athen gestohlen wurden. Aber die neuen Informationen der Emirate könnten einige europäische Regierungen ins Schwitzen bringen - und sie sollten besser gute Antworten auf die Fragen haben. Geheimdienste - arabische, israelische, europäische oder amerikanische - nehmen oft eine arrogante Haltung gegenüber denjenigen ein, vor denen sie sich zu verstecken versuchen. Wie werden die Araber einen Mossad Auftragsmord wahrnehmen, wenn es denn ein solcher war? Wir werden sehen. Verdunkelung ist ein Wort, dass die Araber verstehen. Es erinnert an den Sinai-Krieg 1956, als Großbritannien und Frankreich mit Israel kooperierten, um in Ägypten einzumaschieren. Sowohl London, als auch Paris leugneten den Komplott. Sie haben gelogen. Aber für einen arabischen Golfstaat, der seinen früheren Herrscher (namentlich das Vereinigte Königreich) verdächtigt den Mord eines Besuchers, der Hamas Funktionär ist, gedultet zu haben, ist das anscheinend zuviel. Es gibt noch vieles mehr über diese Geschichte. Wir werden warten, um zu sehen, ob es irgendwelche Antworten aus Europa gibt. Quelle: The Independent |








Kommentare
Daran wird bereits vehement gearbeitet, auch wenn man es noch nicht sehen kann. Die Elite weiß darüber Bescheid, nur will sie es noch nicht ganz wahrhaben!
Es kann nicht mehr lange dauern, bis die Säuberung stattfindet.
Verständlich wäre er nur, wenn der Autor noch daran glaubt, das es irgenwo auf der Welt auch nur den Ansatz davon gibt, was wir (Normalbürger !) unter "Demokratie" verstehen.
Was die Eliten darunter verstehen, das kann man tagtäglich mitverfolgen: abzocken, drangsalieren, überwachen, ermorden,... und "Gesetze" gelten - wenn es gerade für den "Staat" oppotun ist - nur für die Deppen "da unten".
Auch wenn es wohl so richtig keiner will, ohne einer definitiven und garantiert endgültigen "Entledigung" ALLER Eliten wird es nie etwas geben, was auch nur im Ansatz die Bezeichnung "Demokratie" verdient.
Und dann sollte man sich über die - wenigen bekannt gewordenen - Exesse in der Ausübung der 'Macht' auch nicht beschweren.
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