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| Deutsche Soldaten in Afghanistan - Ausgebildet um zu töten |
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| Geschrieben von: Juliane Dorloff |
| Donnerstag, 07. Januar 2010 um 19:21 Uhr |
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"Soldaten werden dazu ausgebildet, andere zu töten oder zumindest Leute so zu bedrohen, dass diese annehmen es sei möglich, dass sie getötet werden, wenn sie nicht das tun, was man von ihnen erwartet", sagte Ischinger in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur DPA. Deutsche Bundeswehr-Soldaten seien in Afghanistan, da Polizei und Hilfskräfte die Arbeit allein nicht schaffen, fügte er hinzu.Afghanistan wird eines der Hauptthemen auf der Münchener Sicherheitskonferenz im Februar sein. Der afghanische Präsident Hamid Karzai wird der Sitzung aller Wahrscheinlichkeit nach beiwohnen, genauso wie unter anderen die Expertendelegationen der amerikanischen und russischen Regierung. Der ehemalige Botschafter von Washington und London begrüßte Barack Obamas Pläne für eine vorläufige "Flut" (an Soldaten) und seine Vorhaben, die Truppen ab 2011 abzuziehen. Ischinger sagte, Deutschland sollte seine Truppen ebenfalls aufstocken. "Wenn wir zu viele schicken, kann es nicht allzu schlimm werden. Wenn wir aber zu wenige senden, kann es passieren, dass alles schief geht.", verkündete Ischinger. "Eine ganz andere Frage ist, ob sich das politisch durchsetzen lässt.", fügte der 63-jährige hinzu. Derzeit ist laut der NATO zu der Kunduz-Affäre, bei der 142 Menschen getötet wurden, worunter sich auch viele Zivilisten befanden, eine parlamentarische Untersuchung im Gange. Der Angriff - der scheinbar auf Talibankämpfer abzielte - erweckte erneut eine Debatte über die Rolle des Militärs in Deutschland, wo die meisten Leute den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan ablehnen. Die deutsche Regierung begann erst kurz nach dem Kunduz-Luftangriff von kriegsähnlichen Bedingungen in Bezug auf die Sicherheitssituation in Afghanistan zu sprechen. "Wir machen weniger schöne Sachen und müssen leider mehr (Leute) erschießen", sagte Ischinger, er fügte hinzu, dass man sich jener Tatsachen bewusst sein müsse. "Diese Debatte muss jetzt stattfinden." Der Verteidigungsexperte rief ebenso Islamische Staaten dazu auf, mehr - muslimische - Soldaten nach Afghanistan zu schicken, "einfach, um dem Eindruck, der Westen dominiere ein Islamisches Land, entgegenzuwirken." Ischinger verteidigte Deutschlands eindeutigen Gewissenskampf über die Rolle des Militärs. "Deutschland ist kein normales Land und wird keines werden," sagte Ischinger, hinzufügend, dass dies sich nicht bloß auf Deutschlands Vergangenheit beziehe, sondern auch auf seine zentrale Position in Europa und seine Rolle innerhalb der Nato. "Es ist falsch zu sagen, wir wollten wie alle anderen sein. Wir sind nicht wie andere (Länder). Wir müssen das akzeptieren.", sagte er. Selbst militärischer Erfolg müsse kritisch analysiert werden. "In deutscher politischer Redeweise ist es unmöglich, von Heldentum zu sprechen. Und es ist nur richtig, dass es schwer für uns ist, seit wir uns verleiten ließen und den Heldenbegriff entehrten," sagte er in Bezug auf die deutsche Nazi-Vergangenheit.
Wir haben den Artikel der Deutschen Presse-Agentur frei übersetzt und mit Ergänzungen in runden Klammern versehen. |













Berlin - Laut Aussage des Verteidigungsexperten Wolfgang Ischinger müsse Deutschland nach dem umstrittenen, unter deutschem Kommando ausgeführten Luftangriff im September 2009, bei dem zahlreiche afghanische Zivilisten ums Leben gekommen sind, realisieren, dass seine Soldaten zum Töten ausgebildet werden. Der Kopf der jährlich tagenden prestigereichen Münchener Sicherheits-Konferenz gab an, Deutschland hätte mehr als 60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg noch immer einen speziellen Status. Trotzdem müssen wir uns mit einigen militärischen Fakten auseinandersetzen.
Kommentare
- er tötet!
Jeder Soldat ist Opfer
- der Eliten, welche ihn missbrauchen
Jeder Soldat ist ein Mensch
- und kämpft je nach Situation mit dem Gewissen
Helden sind ur diejenigen, welche ihre Waffen niederlegen und jeder zerstörerischen Ideologie, mag sie noch so nobel sein, abschwören!
Hier mein Kommentar W. Ischinger und andere Kriegstreiber:
aufwachen.info/.../...
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