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Fernsehkritik
Das satirisch-kritische TV-Magazin
| False Flag Terror-Bedrohungen als politisches Instrument der Bush Regierung |
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| Geschrieben von: Jakobus Dorloff |
| Dienstag, 25. August 2009 um 21:06 Uhr |
Am 01. September diesen Jahres wird das neue Buch des ehemaligen US-Heimatschutzministers Tom Ridge, The Test of Our Times erscheinen, in dem er schwere Vorwürfe gegen die Bush Regierung erhebt, sie hätte Terrorwarnungen nutzen wollen, um die Wiederwahl für sich zu entscheiden.
Ridge war der erste Politiker, der das Amt des Ministers für Heimatschutz (Homeland Security) bekleidete, das in Folge der Ereignisse des 11. September erst entstanden ist. In seinem Buch erhebt er Anschuldigungen gegen Bush und seine Gefolgsleute, sie hätten ihn " [...] bedrängt [...], die Terror-Alarm-Stufe zu erhöhen, um President George W. Bush bei der Wiederwahl (im Jahr 2004) zu unterstützen [...]" (Quelle: Jason Linkins, Global Research, frei übersetzt vom Autor) Die Welt schreibt am 21. August 2009: "[...] der erste Minister für Heimatschutz nach „9/11“, Tom Ridge, gesteht in einem Buch, man habe ihn aus politischem Kalkül gedrängt, für die USA Terroralarm zu geben. [...]" und "[...] Ridge schildert, wie ihn seine Kabinettskollegen John Ashcroft (Justiz) und Donald Rumsfeld (Verteidigung) am 30. Oktober 2004, Tage vor der Präsidentenwahl, mit Manipulationsforderungen bedrängten. Beide hätten mit einem Videoband Osama Bin Ladens und anderen Warnungen al-Qaidas argumentiert, die kurz zuvor veröffentlicht worden waren [...]" Der Spiegel schrieb derzeit, am 30. Oktober 2004 als direkte Reaktion auf die besagte Videobotschaft: "[...] Grundsätzlich sagen Bushs Unterstützer, dass Bin Laden Kerry wählen würde. [...]" und "[...] Bush könnte das Video [...] helfen, weil sich noch unentschlossene Wähler daran erinnern könnten, dass sich die USA nach wie vor in dem vom Präsidenten ausgerufenen Krieg gegen den Terrorismus befinden. [...]"
11. September 2002: Der Terror Alarm wurde auf orange erhöht, weil es der Jahrestag von 9/11 war. 7. Februar 2003: Die Alarmstufe wurde erhöht, weil das Ende einer muslimischen religiösen Ferienzeit "Apartment Häuser, Hotels und andere leicht oder wenig gesicherte Ziele" aus irgendwelchen Gründen bedrohte. 20. Mai 2003: Erhöhung als Reaktion auf Bombardierungen in Riyadh und Casablanca. Dezember 2003 bis Januar 2004: Die Alarmstufe wurde auf Grund vager Verdachtsmomente der Bedrohung, die in Verbindung mit den Weihnachtsferien gesehen wurden, erhöht. 7. July 2005: Die Terror Alarmstufe wurde als Reaktion auf die Londoner U-Bahn-Anschläge erhöht. 10. August 2006: Der eine Anlass, bei dem die Alarmstufe auf rot gesetzt wurde, war die Reaktion auf die Nachricht, dass britische Beamte einen Angriff verhindert hätten. Die Alarmstufe blieb vier Tage auf Rot und wurde nur auf Flüge, die aus dem Vereinigten Königreich kamen, angewendet. Und dann gab es ein Beispiel, in dem die Bedrohung seltsamerweise beschrieben wurde: Im August 2004, einige Tage nach der Democratic National Convention und drei Monate vor der landesweiten Wahl, warnte Homeland Security vor "möglichen terroristischen Angriffen gegen führende Finanzinstitutionen in New York, Washington und Newark, N.J.". Es wurde gesagt, dass übers Wochenende aus mehreren Quellen Informationen geflossen seien, die auf einen Anschlag mit einer Auto- oder LKW-Bombe hinweisen." Bestimmte Gebäude wurden als potenzielle Ziele benannt Es sah so aus, wie ein einmaliger brauchbarer Alarm. Es stellte sich dennoch als kompletter Unsinn heraus: Selbst die Washington Post bekräftigte dies zu dieser Zeit mit Nachdruck in der Online Ausgabe vom 04. August 2004: "Repräsentanten der Bush-Regierung erkannten gestern an, dass der letzte Terrorismusalarm in erster Linie auf Informationen beruhte, die drei oder vier Jahre alt waren, aber sie verteidigten energisch ihre Entscheidung, die Finanzbranche in Washington, New York und Newark zu warnen, wegen der anhaltenden Bedrohung, die Al Qaida darstellt. [...] [...] Die Behörden stellten bis gestern öffentlich nicht klar, dass diese Informationen aus Beobachtungen zusammengestellt wurden, die bei Razzien in Pakistan konfesziert und auf Computer-Festplatten und Dokumenten festgehalten wurden, in den Jahren 2000 oder 2001 erstellt wurden, und in manchen Fällen waren besagte Informationen auch undatiert. Viele dieser Informationen wurden auch aus dem Internet bezogen oder von anderen öffentlichen Quellen, sagten die Behörden. Die Landesbehörden gaben gestern etwas widersprüchliche Signale über das Timing dieser Beobachtungen heraus. Frances Fragos Townsend, der Ageordnete des nationalen Sicherheitsrates für Terrorismus aus dem Weißen Haus, sagte in einem Fernsehinterview, dass "die Castings 2000 und 2001 durchgeführt worden waren". Ridge sagte, dass die Information "möglicherweise zwei oder drei Jahre alt sind" und fügte hinzu, dass "es keine Belege für die jüngsten Beobachtungen gibt" (Quelle: Jason Linkins, Global Research, frei übersetzt vom Autor) [...]" Seit dem 11. September ist die Bedrohung durch Terrorismus zu einem der mächtigsten politischen Manipulationsinstrumente geworden. Vor allem natürlich durch die Bush-Regierung, Obama scheint die gleiche Strategie zu verfolgen. Aber auch andere politische Gruppen und Regierungsvertreter vieler westlichen Länder bedienten sich der Terrorpropaganda. Was zurückbleibt ist eine verängstigte, schlecht informierte und unmündige Gesellschaft, unter welcher der sowieso schon stark angeschlagene demokratische Prozess in den Wahlen zur absoluten Farce verkommt. Aber die politische Führung verspürt offensichtlich keinerlei Skrupel, wenn es darum geht, dass gewünschte Ergebnis bei den Abstimmungen zu erzielen. Ein Ereignis im April diesen Jahres verdeutlicht den absurden panikartigen Zustand, in den die amerikanische Bevölkerung absichtlich versetzt wird. In einer PR-Aktion des Pentagon wurde die Air Force One (die Präsidentenmaschine, einen umgebaute Boing 747-200B) von Präsident Obama, begleitet von zwei F16 Abfangjägern, im Tiefflug über Manhatten gesteuert. Das rief bei vielen die Bilder von 9/11 wieder ins Gedächtnis und es ging sogar soweit, dass eine kleine Panik unter den Bürgern ausbrach. Air-Force-Stunt löst Panik in Manhattan aus, steht in der Spiegel-Online Schlagzeile am 27. April 2009: "[...] Einige Wolkenkratzer wurden vorsorglich ganz evakuiert. "Die Leute strömten nur so aus den Gebäuden", sagte der Fotograf Edward Acker der "New York Times". [...] Einmal habe der Jumbo den Goldman Tower nur um Dutzende Meter verfehlt, berichteten Bauarbeiter. "Ein Mann, mit dem ich sprach, zitterte", sagte Fotograf Acker. [...]" Die Welt schrieb am 28. April 2009: "[...] zahlreiche Bürger hätten die Notrufnummern der Stadt angerufen. In mehreren Gebäuden Manhattans verließen den Berichten nach viele Hundert Menschen fluchtartig ihre Büros. [...] „Alle schrien und rannten die Treppen herunter, niemand wusste warum, wir wussten nur, da ist ein Flugzeug, jetzt kommt wieder ein „9/11„“, so Daisy Cooper, Angestellte einer Maklerfirma, zu einem NBC-TV-Reporter. [...] Auch die Aktienkurse an der Wall Street seien nach dem Auftauchen der Flugzeuge kurzfristig gesunken, so die Wirtschafts-Fachagentur Bloomberg."
Auch in Deutschland sehen wir uns immer wieder mit Terrormeldungen konfrontiert, ohne dass bisher je ein Anschlag durchgeführt wurde. Zur aktuellen Situation: Kurz vor unseren Bundestags-Wahlen hat Thomas Oppermann , der bei einem Wahlergebnis zu Gunsten der SPD beste Chancen hätte, Nachfolger Schäubles zu werden, jüngst in einem Interview mit Die Welt gesagt: "[...] Ich halte es [...] für falsch, wenn Wolfgang Schäuble eine Politik mit der Angst betreibt. [...] Die Gesellschaft darf sich nicht einschüchtern lassen. [...] Es ist nicht Aufgabe des Innenministers, ständig vor möglichen Angriffen zu warnen. [...] Es gibt [...] keine konkreten Hinweise. Daher sind ständige Warnungen vor Anschlägen kontraproduktiv. Die Politik darf die Angst vor Terroranschlägen nicht politisch instrumentalisieren." Erkennbar ist hier vor allem, dass es sich hierbei nicht nur um ein amerikanisches Problem handelt. Auch wir in Deutschland sind diesem Manipulationsrisiko massiv ausgesetzt. Die Bedrohung zielt unter dem Mantel der Terrorgefahr auf die Zerstörung der Demokratie ab - und dies mit Erfolg, und zwar solange derartige Warnungen einfach hingenommen werden, ohne dass die Bürger nach Erklärungen und Beweisen verlangen. Weitere Quelle: MMNews |








Am 01. September diesen Jahres wird das neue Buch des ehemaligen US-Heimatschutzministers
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