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Luftpost Kaiserslautern
Friedenspolitische Mitteilungen aus der US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein
| The Heritage Foundation |
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| Herrschende Think Tanks und Organisationen |
| Geschrieben von: Juliane Dorloff |
| Donnerstag, 31. Dezember 2009 um 22:37 Uhr |
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Die Heritage Foundation, welche 1973 als Institut für Forschung und Bildung gegründet worden ist, gilt als wichtige Denkfabrik für die Regierung und das Pentagon zum Meinungsaustausch über die Ausrichtung der Verteidigungspolitik und militärische Strategien. Natürlich weist auch dieses Institut enge Verknüpfungen zu weiteren Think Tanks auf, insbesonder zum AEI, PNAC und AIPAC. Auch hier hat Richard N. Perle seine Hände mit im Spiel und ist bei fast allen Projekten mit von der Partie. Die Heritage Foundation hat neben ihrem speziellen Fokus auf den Iran und Irak ganz Eurasien im Visier. Die Heritage-Strategen sind überzeugt, dass "Europa einer der potentiellen Rivalen der nächsten Jahre für die USA sein wird." Ein Mitglied äußerte sich folgendermaßen: "Wir sind aufgewacht, als der Euro eingeführt und später die europäische Vefassung ausgearbeitet wurde sowie wichtige europäische Staaten nicht mit in den Irak-Krieg zogen." Aus diesem Grund sollen speziell Deutschland und Frankreich außenpolitisch isoliert und die Eu mit "qualifizierten europäischen Ländern" durch Bildung einer "globalen Freihandelszone" gesprengt werden. Der Druck aus Washington ist also sichtlich stärker geworden. Die Befürchtung Heritages ist, dass das erkennbare Auseinanderdriften von Europa und den USA die "politische Einflussgröße des Westens" gefährde und somit auch den relativen Frieden von Nordamerika bis Osteuropa. Die Heritage Foundation stellte sich offenkundig auf die Seite der Befürworter, als die EU am 3. Oktober 2005 die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei eröffnete, einzig und allein aus dem Grunde, weil ihre Vertreter wussten, welche Risiken es für die Gemeinschaft bürgen würde. Weniger nachvollziehbar ist der wiederholte Versuch der USA, den EU-Beitritt Israels zu forcieren. Literatur: (Hrsg.) Eberhard und Eike Hamer, Der Welt-Geld-Betrug. |







